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Alle radioaktiven Stoffe, die nicht der Definition für umschlossene Stoffe genügen, gehören nach nationalen Regelungen zu den offenen radioaktiven Stoffen.
Die nach einmaliger Inkorporatio berechnete, über 50 Jahre aufsummierte Folgedosis wird nur im Jahr der Inkorporation rechnerisch berücksichtigt und bilanziert.
Freigegebenes Material darf keine Strahlenschutz-Kennzeichnungen tragen.
Nach Mitteilung einer bestehenden Schwangerschaft durch eine Frau an ihren Arbeitgeber sind die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass eine innere berufliche Strahlenexposition (unabhängig von der Folgedosis) ausgeschlossen ist.
Personen müssen beim Verlassen des Kontrollbereichs, in dem offene radioaktive Stoffe vorhanden sind, auf Kontamination geprüft werden.
Der Freigabewert ersetzt den bisher verwendeten Begriff der Freigrenze.
Strahlungsmessgeräte (z.B. für Kontaminationsmessung oder Messung der Aktivität von Luft und Wasser) sind regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit zu prüfen.
Als Folgedosis nach Inkorporation radioaktiver Stoffe muss nur die effektive Dosis beachtet werden. Die Folgedosis einzelner Organe und Gewebe ist unerheblich.
Besuchern kann der Zutritt zu Strahlenschutzbereichen erlaubt werden, wenn ein angemessener Schutz gewährleistet ist.
Die genehmigte Umgangsmenge an radioaktiven Material umfasst nicht nur die im Labor gehandhabte Aktivität, sondern auch die Aktivität im Vorrat und im Abfall.
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